Die Hintergründe und die Vision von Krishnananda

2012

Gujarat, Indien

 

Der Vorsitzende des Hafens von Kandla lud den spirituellen Meister und indischen Gelehrten Krishnananda gemeinsam mit zwei weiteren Brahmanen zu einer Veranstaltung auf einem Schiff ein. Dort sollte er eine Rede halten. Kaum hatten sie den Hafen betreten, überkam sie eine heftige Welle von Energie, und wenig später bekamen alle drei hohes Fieber. Krishnananda konnte daraufhin seine Rede nur fünf Minuten lang halten.

Zwei Tage dauerte es, bis sie sich erholt hatten. Danach wollte Krishnananda wissen, was in der Vergangenheit an diesem Ort geschehen war, und erkundigte sich nach der Geschichte des Hafens. Ein betagter Bürger der Stadt erzählte ihm, dass dort sechzig Jahre zuvor ein Tsunami mehr als sechzigtausend Menschen in den Tod gerissen hatte: ganze Familien, Kinder, Junge und Alte.

 

Keiner von ihnen hatte eine würdige letzte Zeremonie erhalten. Das berührte ihn so tief, dass er das Leid und Trauma heilen wollte, das nun in der Erde und der Landschaft der Stadt festsaß. Er erkannte darin auch die Ursache für die vielen Unfälle, die plötzlichen Todesfälle und die Nöte der dortigen Bewohner.

 

Gemeinsam mit zehn weiteren Brahmanen (Pandits) und der gesamten Stadt richtete er ein einwöchiges Havan aus (ein heiliges Feuerritual), das hunderttausend Teilnehmende zusammenbrachte. Dies bewirkte die Versöhnung der Ahnen und eine generationenübergreifende Heilung. In der Folge blühte die Stadt wieder auf. Seitdem wurde Krishnananda mehrfach eingeladen und hat dort vier weitere Havans abgehalten.

 

2018

Berlin, Deutschland

 

Krishnananda kam nach Berlin. Auf dem Weg zur indischen Botschaft, wo er eine Einladung erhalten hatte, kam er an einem bekannten zentralen Park in Berlin vorbei und spürte dieselbe dunkle Energie wie damals in Gujarat. Diesmal jedoch hatte er aus der Vergangenheit gelernt: Er wusste, wie er sich schützen konnte. Spontan gelobte er dem Göttlichen, seinen Körper als Gefäß zur Verfügung zu stellen, um dieses Land zu heilen, so wie er es in Gujarat getan hatte.

 

Erst später wurde ihm bewusst, wie sehr Berlin eine Schlüsselrolle im Kriegserbe des Zweiten Weltkriegs innehat – als Zentrum von Hitlers Diktatur. Er spürte, dass die Kriege die heilige weibliche Energie nahezu vollständig ausgezehrt hatten. Während seines Aufenthaltes in Berlin lernte Krishnananda einige Menschen kennen und berichtete Ihnen von seinen Erlebnissen im Berliner Park und in Gujarat. Er erklärte, dass er das Land in Deutschland genauso heilen möchte, wie er es in Gujarat zuvor geheilt hatte. Die Zuhörenden erkannten die signifikante Bedeutung seines Vorhabens und erklärten sich bereit, bei der Organisation zu helfen.

 

2026

Berlin und Gdańsk

 

Die Menschen, die er 2018 in Berlin kennengelernt hatte, luden ihn ein, und weitere Leute schlossen sich seiner Mission an. Dort öffnete sich für ihn eine Verbindung zu Polen. Krishnananda lernte auf energetischer Ebene die schmerzhafte Geschichte zwischen Deutschland und Polen kennen und verstand, dass in dieser nicht geheilten Kriegswunde eine Ursache anhaltenden Leids liegt. Zugleich sah er darin das große Potenzial für Vergebung, Freundschaft und Liebe als Weg der Heilung zwischen beiden Nationen.

 

Wir leben in unruhigen Zeiten. Alte Wunden brechen wieder auf, das Vertrauen zwischen Nachbarn schwindet, und viele spüren eine leise Angst vor dem, was kommt. Doch was ungeheilt bleibt, verschwindet nicht einfach. Es wartet in der Erde und in uns, bis ihm jemand mit Mitgefühl begegnet.

 

Frühling 2027

Polen und Deutschland

 

Wir starten unser Heilungsprojekt mit Krishnananda und sechs weiteren Pandits aus dem Gujarat-Team.

Krishnananda hat erlebt, was möglich ist, wenn eine Gemeinschaft zusammenkommt, um einen Ort zu heilen. In Gujarat versammelten sich hunderttausend Menschen um ein heiliges Feuer, und eine Stadt, die sechzig Jahre lang ihre Trauer getragen hatte, begann zu heilen.

 

Wir suchen Heilende, Praktizierende und offene Herzen, die diesen Ruf spüren und die Havans mit uns tragen möchten. Gemeinsam können wir der Vergangenheit mit Liebe begegnen, Vergebung schenken, wo sie fällig ist, und den Boden für einen dauerhaften Frieden in Europa bereiten. Wenn du dich gerufen fühlst, sei dabei.

„Die Erde trägt die Erinnerung an alle menschlichen Konflikte“

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